Blog

Visualisierungsworkshop für Coaching und Training

10012825_713263892046262_4170077545230215551_oAm 4. Juni 2016 gebe ich meinen ersten Visualisierungsworkshop und ich freue mich riesig drauf!
Ich musste wirklich ein bissel nachdenken, wann mich eigentlich das Visualisierungsfieber gepackt hat … und es ist wohl gut vier Jahre her, als ich meinen Train the Trainer-Schein gemacht habe. Seitdem beschäftige ich mich mit Flipchartgestaltung, Sketchnotes, Handlettering und Co. Es folgten Visualisierungskurse und die Lust, mehr zu üben wuchs. Im Alltag kommt das leider manchmal zu kurz, aber der Spaß verschwindet nie – und die Rückmeldungen aus Workshops und Coachings ermutigen mich.

Spaß ist das Stichwort: Es geht nicht um Perfektion, Perspektivengenauigkeit oder naturalistische Darstellungen, sondern vielmehr um kleine Skizzen, eine lesbare Schrift, kleine Symbole oder auch mal liebevoll gestaltete Charts. Und es geht ums Versuchen – jeder kann kleine Bilder oder Symbole zeichnen, das ist kein Hexenwerk. Es gilt, die Scheu abzulegen und sich mit Papier und Stift auszuprobieren.

UnbenanntBereits mit Kleinigkeiten erzielt man Wirkung – ob im Training, in Workshops oder im Coaching. Meine Klienten freuen sich über Visualisierungen, die ihre Erkenntnisse bildhaft darstellen und sich auf diese Weise oft nachhaltiger verankern.
Teilnehmende in Workshops oder Trainings betreten mit einem guten Gefühl den Raum, wenn ein Willkommenschart ihnen bereits Wertschätzung vermittelt und sie sich an einem visualisierten roten Faden orientieren können oder sich das Wissen anhand von bildlichen Lernlandschaften einprägt.
Ebenso lassen sich Prozesse, Erträge aus Konzeptionen oder Besprechungen und vieles mehr visualisieren. Dabei helfen die wunderbaren wie vielfältigen Materialien, die es mittlerweile gibt und die es ermöglichen, auch parallel und interaktiv die visuelle Dokumentation zu gestalten.

Bildliche Darstellungen und kreative Gestaltungselemente bereichern und verleihen Gesprächen wie Workshops einen visuellen Mehrwert – und eine persönliche Note. Man muss also kein Picasso sein, auch „talentfreie Zeichenkünstler“ lernen in kurzer Zeit, wie man Ideen visuell in Szene setzt.
Ziel meines Workshops ist es, Spaß am Gestalten zu haben und am Abend mit Inspiration und einem ersten Werkzeugkoffer rund um Schrift, Farbe, Figuren, Symbolen und Visualisierungsideen nach Hause zu gehen – und einer kleinen Erstausstattung …

Interessierte finden weitere Informationen unter Workshops  oder gelangen hier direkt zur Anmeldung.

Michi_Schrift

 

 

Fastentage zum emotionalen Entgiften

Kürzlich saß ich in einem Seminar und es ging darum, in anderen Menschen das Gute zu sehen und Komplimente zu verteilen bzw. ein Lob auszusprechen. Na dann mal los, dachte ich …
Das Ende war die Erkenntnis, dass es manchen ganz leicht fällt, anderen sehr schwer. Soweit so gut. Spannend fand ich aber die Gedanken im Anschluss: Wie verhalte ich mich eigentlich im Alltag? Mache ich Komplimente? Lobe ich? Und wie oft geht andererseits der Wolf mit mir durch, wenn wir an den Ansatz der Gewaltfreien Kommunikation denken?

Das Thema hat mich nicht losgelassen und vielleicht auch vor dem Hintergrund der Fastenzeit habe ich über Verzicht nachgedacht … Wie wäre es, zumindest einen Tag in der Woche einen Wolfs-Fastentag einzulegen? Sozusagen einen emotionalen Detoxtag, an dem ich auf Grummeln, Schimpfen und negative Gedanken ganz bewusst verzichte, denn gut tut es mir nicht.
Ich stehe noch am Anfang und es ist gar nicht so einfach im Alltag, aber ich merke, bereits der Versuch, meine Achtsamkeit auf meine Gedanken und Emotionen zu lenken und positiv zu sein, tut mir gut.
Probieren Sie es doch auch einmal aus …

Erde, die glücklich macht …

Als es noch keinen Garten gab
Wenn ich zurückblicke stelle ich fest, dass ich immer irgendwie gepflanzt habe und die Hände in die Erde gesteckt habe. Ich habe meinen Balkon bepflanzt, umgetopft, gestaltet und mich mit meinen Utensilien auf mehr oder weniger großem Raum ausgebreitet.
Selbst in Zeiten ohne Garten oder Balkon gab es Blumen oder neue Kräuter für die Küchenfensterbank und zum Umtopfen habe ich Folie ausgelegt, um arbeiten zu können …

Die Gartensaison fängt an, wenn sie anfängt
Letzte Woche schien am Nachmittag endlich mal die Sonne und ich wollte nur mal ganz kurz durch den Garten laufen, um zu schauen wie es so aussieht. Mein Blick schweifte über die Beete, in denen sich bereits neben den Schnee- auch die Osterglöckchen zeigen, Primeln blühen und Tulpen wie Allium die Köpfe bereits eifrig der Sonne entgegen recken.Gartensaison
Und dann passiert es einfach: Ich fange an zu lächeln – und wie von selbst beginne ich an der einen Ecke ein wenig Unkraut zu zupfen, das sich auch schon zurückmeldet. Ich schnappe mir eine Schere, schneide Kräuter und Sträucher zurück, kehre Laub zusammen und stelle fest: Eine Stunde ist vergangen.
Mittlerweile ist es wieder frisch geworden, meine Hände sind kalt und vor allem mit Erde beschmiert. Ich sehe aus wie ein glücklich grinsendes Erdferkel – die Gartensaison ist eröffnet und ich freue mich schon auf das Frühjahrswerkeln.

Hirn aus, Glück an
Gartenarbeit macht glücklich, erdet und entspannt. Der Ausflug an die frische Luft, Sonnenschein und die vielen Sinneseindrücke lassen uns entspannen, Blutdruck und Stresslevel sinken und der Garten wirkt als natürliches Antidepressiva. Mittlerweile gibt es sogar Studien, die eine Zusammenarbeit unserer Sinneszellen mit Bakterien, die sich in der Erde befinden belegen und letztlich für eine Ankurbelung des Serotonins sorgen.
Für mich liegt der Reiz der Gartenarbeit – neben anderen Aspekten – im Abschaltenmodus. Um ein wenig Unkraut zu zupfen und hier und da zu schnippeln, braucht es keine großen Gedanken. Und über diese meditative Tätigkeit schalte ich das Alltagsgedankenhirn ab und das Glücksgefühl an.
Ich gehe mit einem Lächeln zurück ins Haus und bin voller Energie – ein fabelhaftes Gefühl!

 

 

Der Zauber des Coachings

Keine Angst, ich meine keinen Hokuspokus! Vielmehr hat Coaching für mich seinen ganz eigenen Zauber, der sich in der Leichtigkeit wie in den Überraschungsmomenten und der Wirkung entfaltet.

IMG_0506Erst kürzlich wurde ich wieder gefragt, was überhaupt in 90 Minuten möglich sei. Das hängt natürlich von einigen Faktoren ab, nicht zuletzt vom Anliegen des Klienten. Aber der Ansatz des Lösungsorientierten Kurzzeitcoaching lässt uns zukunftsgerichtet und lösungsfokussiert arbeiten und ich bin immer wieder beeindruckt, wie viel Wirkung und Erkenntnis sich in kurzer Zeit entfalten kann. Da kann auch einmal bereits in der ersten Viertelstunde ein Aha-Effekt entstehen. Unabhängig von der Schnelligkeit sind es genau diese Momente, die mich berühren und freuen: Mimik und Körperhaltung des Klienten verändern sich, ein Lächeln erstrahlt auf dem Gesicht und nicht selten ist ein erleichtertes Ausatmen hörbar.

Das ist auch der Grund, warum ich aus tiefster Überzeugung sagen kann: Ja, ich glaube wirklich daran, dass meinen Klienten alle nötigen Ressourcen wie das Wissen um die Lösung bereits in sich tragen. Meine Aufgabe liegt im aktiven Zuhören und im guten Fragenstellen – Sie aber bergen die für die Lösung nötige Schatzkiste im Inneren!

Nehmen Sie sich Zeit und Raum

Als systemischer Coach gebe ich meinen Klienten mit ihrem Anliegen Zeit und Raum. Bereits das ist eine Besonderheit in unserem Alltag: Es geht nur um sie und sie dürfen ganz sie selbst sein. In diesem Raum dürfen sie auch unbequem sein, müssen die Worte nicht auf die Goldwaage legen, keine Rücksicht auf andere nehmen. Denn es geht nicht darum zu gefallen, es geht nicht um Beurteilungen, um richtig oder falsch. Vielmehr geht es um Wertschätzung, um Lösungen, um Bedürfnisse und Ressourcen.

Genau dieser Freiraum schafft eine Atmosphäre, in der kreative Lösungen ebenso möglich sind wie befreiende Aussagen, überraschende Erkenntnisse und eine stärkende Klarheit. Manchmal sind diese Augenblicke so kraftvoll, die Veränderung so spürbar und die Erkenntnis so weit reichend, dass ich sie liebevoll „magic moments“ nenne.

Das Bewusstsein um die wieder gewonnene oder ausgebaute Handlungskompetenz lässt die Klienten gestärkt gehen. Mit der Erkenntnis und den konkreten Handlungsabsichten hinsichtlich des Anliegens bzw. Ziels geht es zurück in den Alltag – jedoch mit dem Unterschied, dass sich bereits etwas verändert hat.