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Präsenzworkshop: Flipchart gestalten

Übungsworkshop
FullSizeRenderVisualisieren in Coaching und Workshop in Mörfelden am 10.12.2016
Im Juni fand der erste Visualisierungsworkshop in der Lifestyle Werkstatt in Walldorf/Mörfelden statt. Auf dem Plan standen Grundlagen zur Visualisierung am Flipchart im Training und Coaching. Es war ein kreativer Tag, der sowohl den Teilnehmenden wie mir viel Spaß bereitet hat. Am Abend gingen die Teilnehmenden mit einer Erstaustattung von Block und Stiften von neuland sowie viel Inspiration nach Hause.

IMG_8402Umso mehr freue ich mich nun auf einen weiteren Präsnzworkshop noch in diesem Jahr: Am 10. Dezember 2016 gibt es erneut einen Flipchart-Workshop und ich bin schon jetzt ganz gespannt auf die nächsten Teilnehmenden.
Ob „Ich kann das doch gar nicht“ oder „Ich mag mich weiter inspirieren lassen“ – wir haben einen aktiven Praxistag vor uns, tauschen uns aus, testen Materialien und Stifte, gestalten Charts und sammeln Ideen.
Der Workshop findet in den Räumen der Lifestyle Werkstatt in Mörfelden statt: Dort haben wir nicht nur eine tolle Location mit Platz zum Ausprobieren, sondern sind auch wunderbar mit Getränken und Essen versorgt.

IMG_8401In diesem Workshop geht es ums Üben – ganz ohne Druck oder gar Perfektionismus, dafür mit Spaß am Gestalten. Es geht darum, den eigenen Stil zu entdecken und Zeichenhemmungen abzulegen.
Am Ende des Tages sind Sie kein Zeichenprofi, aber dank vieler Übungen nehmen Sie einen gut gefüllten Werkzeugkoffer rund um Schrift, Farbe, Figuren und Visualisierungsideen mit.

Organisatorisches
10. Dezember 2016 von 9.30 – 17.00 Uhr
Lifestyle-Werkstatt, Mörfelden-Walldorf
Max. 10 TeilnehmerInnen
220,- € zzgl. 32,50 € Tagungspauschale und gesetzliche MwSt.

Alle Infos sowie die Anmeldeunterlagen finden Sie auf der Seite von SiegerConsulting.

Die (Wieder-)Entdeckung…

Stille im Ideenbeet
Es war lange still im Ideenbeet… Nicht, weil mich nicht Dinge beschäftigt hätten, sondern weil mich zu viele Gedanken umgetrieben haben. Ich habe eine Blog-Pause gebraucht und schlicht endlich mal wieder Zeit für mich.
Dafür gibt es dann heute auch einen langen und sehr persönlichen Beitrag.

2015 war wohl das bisher anstrengendste Jahr meiner Selbstständigkeit: Es gab wahnsinnig viel zu tun und so spannende, tolle Projekte und Aufträge, dass ich mich völlig in die Arbeit geworfen habe. Es war ein erfolgreiches Jahr und eines, das mich auch erneut hat wachsen lassen. Im Spätherbst habe ich dann noch spontan eine halbe Stelle für ein Projekt angenommen, obwohl die letzten Wochen des Jahres schon recht gut ausgebucht waren. Das Resultat war voraussehbar: Ich war einfach müde und die Reserven aufgebraucht. Wenn man gerne arbeitet und auch noch eine energievolle, robuste Natur ist – und das trifft auf mich zu – besteht (bei allem Spaß am Tun!) die Gefahr, die eigenen Bedürfnisse zu übersehen. Es geht ja immer noch was … irgendwie halt. Und ja, das geht auch einem Coach so, der es besser wissen sollte 😉

Arbeit ist nicht alles
img_62792016 fing mit einer mittlerweile schon traditionellen Auszeit in Dänemark an, aber eine Woche ist zu kurz, wenn die Batterien leer sind. Die nächsten Aufträge und Verpflichtungen standen bereits in den Startlöchern und der Trott schien eigentlich gerade so weiter zu gehen. Zum ersten Mal habe ich meine Freude ein wenig eingebüßt, habe mich ertappt, wie ich reglos wurde und reaktionsarm.
An Ostern hatte ich Besuch von einer lieben Freundin, die auch eine Kollegin ist und mit der ich feststellen musste: Ich und mein Zustand gefallen weder ihr noch mir. Ich war ein bissel wie das Häschen in der Grube.
Es war an der Zeit wieder Bewegung ins Leben zu bringen, auf mich zu achten, herunterzufahren, mich selbst zu beobachten und zu pflegen, mich auf anderes zu besinnen, als nur auf die Arbeit, denn Vieles kam lange zu kurz.

Manchmal ist der Anfang grün
img_9824Selbstständige werden das Gefühl kennen: Du musst für die Zukunft sorgen, eine Vision haben, Aufträge akquirieren, Pläne machen, auf Ziele hinarbeiten und dich gut vermarkten. Wie soll man das machen, wenn man gerade zu müde ist und Platz und Zeit für Kreativität flöten geht? Auf einmal schwirren immer mehr Fragen im Kopf umher nach Zukunft, nach Sinn … Nur wo fängt man mit den Veränderungen an und wo kommt neue Kraft her?

Im Grunde wissen wir alle: Der Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Mein erster Schritt war die Entdeckung des Smoothies. Ich habe begonnen mir jeden Morgen einen img_9780green smoothie zu zubereiten, egal ob ich im Homeoffice, im Büro oder unterwegs war. Mittlerweile gehört mein Glas mit grünem Frühstück ebenso  zum Morgenritual wie meine Tasse Kaffee. Dafür nehme ich mir Zeit und tue mir Gutes, ganz bewusst.
Dazu gehört auch mein Besuch auf dem Mainzer Wochenmarkt, den ich wieder regelmäßig eingeführt habe. Siehe da, ich habe auch wieder mehr Lust und Muße zu kochen, zu backen, Marmelade zu machen oder ähnliches.

Auszeiten und Wiederentdeckungen
Im Juni stand eine weitere Woche Urlaub an und ich habe mich nicht nur riesig auf Italien gefreut, sondern ganz verwegen und spontan noch ein paar Tage Bodensee drangehängt. Die vielen Eindrücke, die Sonne, die freie Zeit und entspannten Aktivitäten taten mir gut. Ich habe wieder mit dem Lesen angefangen. Denn eine Erkenntnis war auch: Ich habe fast ein Jahr kaum noch gelesen – und das bei einer absoluten Buchliebhaberin.
Mittlerweile war der Sommer auch in Deutschland eingimg_8858etroffen. Als Sonnenkind hat es mich nach draußen gezogen. Ich habe mich gegen nicht absolut nötige Verpflichtungen und mein Pflichtgefühl entschieden. Keine leichte Aufgabe für einen selbstständigen Workaholic, aber die Wirkung war spürbar. Sich nicht hetzen lassen, nicht selbst auferlegte ToDo-Listen und Maßstäbe abarbeiten, all das hat mich wieder atmen lassen. Ich habe das Leben wieder genießen können, Freundschaften gepflegt und mich um meine Familie gekümmert, Spaß gehabt, war frei und die Leichtigkeit kam langsam zurück.
Mit dem Wissen, dass ab Herbst wieder vermehrt Workshops, Coachings und Aufträge anstehen, war die Entscheidung den Sommer bewusst als Auszeit zu nehmen auf einmal ganz klar und fühlte sich richtig an. Ende August war ich noch einige Tage in Frankreich. Bei sommerlichen Temperaturen boten Strasbourg und das Elsass Entspannung, Inspiration und Genuss. Witzigerweise habe ich in diesen Tagen auch Yoga wieder für mich entdeckt. Kaum zurück habe ich mich nach Kursen umgeschaut und stelle nach einem Monat Yoga fest, dass mir genau das ebenfalls gefehlt hat.

Veränderungen brauchen Zeit und Bewegung
Meine Energie ist langsam zurückgekehrt und ich habe wieder Lust, Pläne zu schmieden, Ideen nachzuhängen, zu bloggen, Entscheidungen zu treffen und neue Ziele anzugehen. Ich komme wieder in Bewegung – körperlich wie mental – und das fühlt sich gut an.
Auch wenn ich selbstreflektierend bin und mir schon lange klar war, dass ständiges Vollgas keine Dauerlösung ist, hat es Zeit gebraucht, Veränderungen herbeizuführen. Ich bin noch im Prozess und es gibt noch immer Fragen, über deren Antworten ich grübele. Aber es macht wieder Spaß und ich merke, dass Freizeit, Langsamkeit und Achtsamkeit mir gut tun und für mich wieder selbstverständlicher werden.
Das ist gut so, denn die Reaktionen meines Umfeldes sind in manchen Situationen gleichermaßen erschreckend wie heilsam. Als ich jetzt ganz lässig einer Freundin schrieb, dass ich die nächsten Tage in Strasbourg bin, fragte sie sich, welchen Auftrag ich dort hätte … An Urlaub dachte sie im Zusammenhang mit mir erstmal nicht. Es ist übrigens die „Oster-Freundin“: Ich denke, momentan gefalle ich uns beiden wieder besser 😉

 

Abschluss der zertifizierten Ausbildung (DCV)

Nach weiteren Ausbildungsmodulen zum Auffrischen und Erweitern meiner Arbeit als systemischer Coach, darf ich mich nun auch noch über ein Zertifikat über meinen erfolgreichen Abschluss meiner vom Deutschen Coachingverband e.V. (DCV) zertifizierten Ausbildung freuen.
Danke an Elke Sieger/Sieger Consulting für eine fabelhafte Ausbildung!

Visualisierungsworkshop für Training und Coaching

Am 4. Juni fand der erste Visualisierungsworkshop in der Lifestyle Werkstatt in Walldorf/Mörfelden statt.
Auf dem Plan standen Grundlagen zur Visualisierung am Flipchart im Training und Coaching von Schrift über Symbole und Figuren bis hin zur Themengestaltung am Chart.

Es war ein kreativer Tag, der sowohl den Teilnehmenden wie mir viel Spaß bereitet hat. Sehr gut kamen auch die vielen Buchtipps sowie die Materialauswahl (neuland) – alle konnten unterschiedliche Stifte und weitere Produkte rund ums Visualisieren live testen. Am Abend gingen die Teilnehmenden mit einer Erstaustattung von Block und Stiften von neuland sowie viel Inspiration nach Hause.

Wer Interesse an einem Workshop zum Thema Flipchartvisualisierung hat, kann gerne per E-Mail anfragen oder schaut auf der Workshopseite  ins aktuelle Programm.

 

Wenn die Kirschblüte die Menschen vereint

Mitte April fangen die japanischen Kirschblüten in der Ritterstraße an, zarte Knospen zu bilden. Es ist der alljährliche Auftakt für die schönste Zeit im Jahr, in der Anwohner, Touristen und Schaulustige in der Prachtstraße flanieren und fotografieren. Für drei Wochen erblüht die Straße in Pink und Rosa und vereint die Menschen.

Wenn das Wetter mitspielt ist gerade an den Wochenende jede Menge los: Internationales Publikum, das die Blütenpracht bewundert, inklusive japanischer Touristen, die sich vor japanischen Kirschblüten in Mainz fotografieren. Menschen aus Mainz und dem Umland, die sich den Farbrausch nicht entgehen lassen wollen, Profifotografen und Journalisten und nicht zuletzt Amateurfotografen, inklusive ihrer Models, die sich an den Bäumen räkeln. Nicht zuletzt die Picknicker, die es sich auf den Rasenstücken an der Straße bequem machen und ihr kleines Hanami feiern. Es ist schon eine spezielle Zeit als Anwohner. Da wird man durchaus auch mal nach einer Leiter gefragt, damit man besser Fotos machen könne…

Liegt es an der Schönheit des Vergänglichen? Liegt es am Beginn des Frühlings? Das Schöne ist neben dem wirklichen Genuss fürs Auge, die Offenheit der Menschen. Wir haben uns auch in diesem Jahr einfach mit Bank und Stühlen auf die Straße vor dem Haus gesetzt und zugeschaut. Die Menschen, die vorbeikommen sind so unterschiedlich, aber egal welches Alter, welches Geschlecht, welche Nationalität, welcher Beruf, welche … sie sprechen miteinander und erfreuen sich an diesem Naturschauspiel!
Viele haben uns angesprochen, erzählen persönliche Geschichten, berichten von ihren Kirschblüten-Erfahrungen, haben Freunde und Familie dabei und schwätzen einfach. Die Autos fahren langsam, manche halten an und machen Fotos, mischen sich ins Gespräch ein.

Auch wenn sich unsere kleinen Hanami-Abende nicht mit den japanischen Kirschblütenfesten vergleichen lassen, ist das Gefühl vielleicht vergleichbar: Man erfreut sich gemeinsam an der Schönheit der Natur und bestaunt die Pracht, die so kurzlebig ist. Und dabei fallen alle Unterschiede zwischen uns mal einfach weg. Vielleicht lässt sich ein bissel was von diesem Kirschblütengefühl in den Alltag mitnehmen.