Abschluss der zertifizierten Ausbildung (DCV)

Nach weiteren Ausbildungsmodulen zum Auffrischen und Erweitern meiner Arbeit als systemischer Coach, darf ich mich nun auch noch über ein Zertifikat über meinen erfolgreichen Abschluss meiner vom Deutschen Coachingverband e.V. (DCV) zertifizierten Ausbildung freuen.
Danke an Elke Sieger/Sieger Consulting für eine fabelhafte Ausbildung!

Visualisierungsworkshop für Training und Coaching

Am 4. Juni fand der erste Visualisierungsworkshop in der Lifestyle Werkstatt in Walldorf/Mörfelden statt.
Auf dem Plan standen Grundlagen zur Visualisierung am Flipchart im Training und Coaching von Schrift über Symbole und Figuren bis hin zur Themengestaltung am Chart.

Es war ein kreativer Tag, der sowohl den Teilnehmenden wie mir viel Spaß bereitet hat. Sehr gut kamen auch die vielen Buchtipps sowie die Materialauswahl (neuland) – alle konnten unterschiedliche Stifte und weitere Produkte rund ums Visualisieren live testen. Am Abend gingen die Teilnehmenden mit einer Erstaustattung von Block und Stiften von neuland sowie viel Inspiration nach Hause.

Wer Interesse an einem Workshop zum Thema Flipchartvisualisierung hat, kann gerne per E-Mail anfragen oder schaut auf der Workshopseite  ins aktuelle Programm.

 

Wenn die Kirschblüte die Menschen vereint

Mitte April fangen die japanischen Kirschblüten in der Ritterstraße an, zarte Knospen zu bilden. Es ist der alljährliche Auftakt für die schönste Zeit im Jahr, in der Anwohner, Touristen und Schaulustige in der Prachtstraße flanieren und fotografieren. Für drei Wochen erblüht die Straße in Pink und Rosa und vereint die Menschen.

Wenn das Wetter mitspielt ist gerade an den Wochenende jede Menge los: Internationales Publikum, das die Blütenpracht bewundert, inklusive japanischer Touristen, die sich vor japanischen Kirschblüten in Mainz fotografieren. Menschen aus Mainz und dem Umland, die sich den Farbrausch nicht entgehen lassen wollen, Profifotografen und Journalisten und nicht zuletzt Amateurfotografen, inklusive ihrer Models, die sich an den Bäumen räkeln. Nicht zuletzt die Picknicker, die es sich auf den Rasenstücken an der Straße bequem machen und ihr kleines Hanami feiern. Es ist schon eine spezielle Zeit als Anwohner. Da wird man durchaus auch mal nach einer Leiter gefragt, damit man besser Fotos machen könne…

Liegt es an der Schönheit des Vergänglichen? Liegt es am Beginn des Frühlings? Das Schöne ist neben dem wirklichen Genuss fürs Auge, die Offenheit der Menschen. Wir haben uns auch in diesem Jahr einfach mit Bank und Stühlen auf die Straße vor dem Haus gesetzt und zugeschaut. Die Menschen, die vorbeikommen sind so unterschiedlich, aber egal welches Alter, welches Geschlecht, welche Nationalität, welcher Beruf, welche … sie sprechen miteinander und erfreuen sich an diesem Naturschauspiel!
Viele haben uns angesprochen, erzählen persönliche Geschichten, berichten von ihren Kirschblüten-Erfahrungen, haben Freunde und Familie dabei und schwätzen einfach. Die Autos fahren langsam, manche halten an und machen Fotos, mischen sich ins Gespräch ein.

Auch wenn sich unsere kleinen Hanami-Abende nicht mit den japanischen Kirschblütenfesten vergleichen lassen, ist das Gefühl vielleicht vergleichbar: Man erfreut sich gemeinsam an der Schönheit der Natur und bestaunt die Pracht, die so kurzlebig ist. Und dabei fallen alle Unterschiede zwischen uns mal einfach weg. Vielleicht lässt sich ein bissel was von diesem Kirschblütengefühl in den Alltag mitnehmen.

 

 

Visualisierungsworkshop für Coaching und Training

10012825_713263892046262_4170077545230215551_oAm 4. Juni 2016 gebe ich meinen ersten Visualisierungsworkshop und ich freue mich riesig drauf!
Ich musste wirklich ein bissel nachdenken, wann mich eigentlich das Visualisierungsfieber gepackt hat … und es ist wohl gut vier Jahre her, als ich meinen Train the Trainer-Schein gemacht habe. Seitdem beschäftige ich mich mit Flipchartgestaltung, Sketchnotes, Handlettering und Co. Es folgten Visualisierungskurse und die Lust, mehr zu üben wuchs. Im Alltag kommt das leider manchmal zu kurz, aber der Spaß verschwindet nie – und die Rückmeldungen aus Workshops und Coachings ermutigen mich.

Spaß ist das Stichwort: Es geht nicht um Perfektion, Perspektivengenauigkeit oder naturalistische Darstellungen, sondern vielmehr um kleine Skizzen, eine lesbare Schrift, kleine Symbole oder auch mal liebevoll gestaltete Charts. Und es geht ums Versuchen – jeder kann kleine Bilder oder Symbole zeichnen, das ist kein Hexenwerk. Es gilt, die Scheu abzulegen und sich mit Papier und Stift auszuprobieren.

UnbenanntBereits mit Kleinigkeiten erzielt man Wirkung – ob im Training, in Workshops oder im Coaching. Meine Klienten freuen sich über Visualisierungen, die ihre Erkenntnisse bildhaft darstellen und sich auf diese Weise oft nachhaltiger verankern.
Teilnehmende in Workshops oder Trainings betreten mit einem guten Gefühl den Raum, wenn ein Willkommenschart ihnen bereits Wertschätzung vermittelt und sie sich an einem visualisierten roten Faden orientieren können oder sich das Wissen anhand von bildlichen Lernlandschaften einprägt.
Ebenso lassen sich Prozesse, Erträge aus Konzeptionen oder Besprechungen und vieles mehr visualisieren. Dabei helfen die wunderbaren wie vielfältigen Materialien, die es mittlerweile gibt und die es ermöglichen, auch parallel und interaktiv die visuelle Dokumentation zu gestalten.

Bildliche Darstellungen und kreative Gestaltungselemente bereichern und verleihen Gesprächen wie Workshops einen visuellen Mehrwert – und eine persönliche Note. Man muss also kein Picasso sein, auch „talentfreie Zeichenkünstler“ lernen in kurzer Zeit, wie man Ideen visuell in Szene setzt.
Ziel meines Workshops ist es, Spaß am Gestalten zu haben und am Abend mit Inspiration und einem ersten Werkzeugkoffer rund um Schrift, Farbe, Figuren, Symbolen und Visualisierungsideen nach Hause zu gehen – und einer kleinen Erstausstattung …

Interessierte finden weitere Informationen unter Workshops  oder gelangen hier direkt zur Anmeldung.

Michi_Schrift

 

 

Fastentage zum emotionalen Entgiften

Kürzlich saß ich in einem Seminar und es ging darum, in anderen Menschen das Gute zu sehen und Komplimente zu verteilen bzw. ein Lob auszusprechen. Na dann mal los, dachte ich …
Das Ende war die Erkenntnis, dass es manchen ganz leicht fällt, anderen sehr schwer. Soweit so gut. Spannend fand ich aber die Gedanken im Anschluss: Wie verhalte ich mich eigentlich im Alltag? Mache ich Komplimente? Lobe ich? Und wie oft geht andererseits der Wolf mit mir durch, wenn wir an den Ansatz der Gewaltfreien Kommunikation denken?

Das Thema hat mich nicht losgelassen und vielleicht auch vor dem Hintergrund der Fastenzeit habe ich über Verzicht nachgedacht … Wie wäre es, zumindest einen Tag in der Woche einen Wolfs-Fastentag einzulegen? Sozusagen einen emotionalen Detoxtag, an dem ich auf Grummeln, Schimpfen und negative Gedanken ganz bewusst verzichte, denn gut tut es mir nicht.
Ich stehe noch am Anfang und es ist gar nicht so einfach im Alltag, aber ich merke, bereits der Versuch, meine Achtsamkeit auf meine Gedanken und Emotionen zu lenken und positiv zu sein, tut mir gut.
Probieren Sie es doch auch einmal aus …