O`Captain my Captain oder 10 Gründe, warum Sie „Der Club der toten Dichter“ noch einmal schauen sollten

Auf die Tische!
                         Auf die Tische!

Letzte Woche verstarb Robin Williams und am Ende des Tages stieg auch ich auf meinen Schreibtisch … Und seitdem lässt mich „Der Club der toten Dichter“ geistig nicht mehr los.

Ich bin studierte Germanistin und Medienwissenschaftlerin, was auf den ersten Blick nicht viel mit meiner Tätigkeit als Coach und Referentin zu tun haben mag. Doch ich im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass meine Film- und Buchwurzeln tatsächlich immer wieder in meine Coachings und Seminare einfließen. In Film und Literatur lassen sich so viele Geschichten, Bilder, Modelle und Anregungen finden, die für wertvolle Impulse sorgen können.
Ich fand „Der Club der toten Dichter“ (Buch wie Film) schon immer großartig, aber mit dem Blickauslöser von meinem Schreibtisch und vor dem Hintergrund meiner Tätigkeit, habe ich ihn noch einmal bewusst Revue passieren lassen.
Nicht, dass es das Werk von N.H. Kleinbaum nötig hätte, aber hier sind meine 10 Gründe bzw. Aspekte, das Buch zu lesen und/oder den Film zu schauen:

  1. Weil wir einfach mal wieder auf einen Tisch steigen sollten. Oder auf einen Stuhl oder eine Parkbank oder … Vielleicht fühlen wir uns dabei nur albern und kichern, vielleicht entdecken wir dabei aber auch etwas: wortwörtliche Perspektivwechsel können hilfreich sein.
  2. Weil es uns daran erinnert, dass es diese seltenen Begegnungen und Momente gibt, die uns beeinflussen, die richtungsweisend sind und Veränderungen ermöglichen. Vielleicht steigen wir nicht gleich auf einen Tisch, aber vielleicht halten wir inne und zollen laut oder leise Respekt und empfinden Dankbarkeit.
  3. Weil es manchmal erleichternd sein kann, „a barbaric YAWP“ über die Dächer zu schreien und uns von Konventionen zu befreien.
  4. Weil uns die tragische Figur von Neil so eindringlich verdeutlicht, wie groß die Zerrissenheit sein kann, zwischem dem, was wir wollen und dem, was wir sollen.
  5. Weil Carpe diem dafür steht, unser Leben zu leben: Augenblicke zu genießen und Kleinigkeiten wahrzunehmen, etwas zu wagen und aus unserem Leben etwas zu machen.
  6. Weil es sich lohnt, auch mal alberne Dinge auszuprobieren und uns auf Neues einzulassen, ohne gleich das Resultat zu sehen oder den Ansatz zu verstehen.
  7. Weil es sich wie bei der Figur von Todd lohnt, bei anderen Potenziale zu entdecken, an die Möglichkeiten von Menschen zu glauben, sie zu fördern und zu ermutigen.
  8. Weil wir im besten Falle Spuren hinterlassen, wenn wir mutig unseren eigenen Weg gehen und wir selbst sind.
  9. Weil wir so viel entdecken können, wenn wir neugierig sind, Wagnisse eingehen und neue Pfade beschreiten.
  10. Weil Buch und Film einfach brillant sind 😉

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