Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – Impulskarten fürs Coaching

Bild-, Impuls- oder Emotionskarten sind eine wunderbare Methode, um die emotional-kreative Hirnhälfte anzusprechen – im Coaching ebenso wie in der Seminar- und Teamarbeit.
Da ich selbst ein sehr visuell ausgerichteter Mensch bin, finde ich die Idee, mit Impulskarten zu arbeiten besonders reizvoll. Darüber hinaus stelle ich fest, dass es Coachingmomente gibt, in denen ein Bild einen Aha-Effekt auslöst, die Situation bzw. das angestrebte Ziel in visualisierter Form noch einmal viel greifbarer wird oder das Bild stellvertretend eine Art Anker darstellt. Es ist für mich eine Methode, hinter der ich entsprechend selbst gut stehen kann, was mir wichtig ist. Zudem bringen die Bildübungen in der Regel überraschende Resultate und funktionieren gut. Gerade wenn ein Klient unter Umständen sehr in seiner Problemspirale gefangen ist, wenn der Tunnelblick keinen Perspektivwechsel oder die rationale Sicht auf die Situation keinen Kontakt zu den Emotionen zulässt, können Bildkarten wertvolle Impulse bieten.
Es gibt einige Verlage und Anbieter, die Bildkarten für Coaching-, Training- und Seminarzwecke anbieten. Teilweise sind die Kartenmotive thematisch geordnet, meist ist es eine bunte Mischung. Ich habe mir einige angeschaut, aber festgestellt, dass mir die Karten nicht 100%ig zusagen – und wichtiger noch: Ich möchte die Karten frei verwenden können. Hintergrund ist die Idee, dem Coachee oder den Teilnehmern eines Seminars „ihre“ bzw. „seine“ Karte mit nach Hause geben zu können. Im Falle von gekauften Motivkarten ist dies nicht machbar.
Ich habe meine Fotos durchstöbert Impulskartenund festgestellt, dass ich sehr zügig eine anständige Sammlung an Bildern beisammen hatte. Diese wurden gedruckt und laminiert, damit ihnen das Agieren am Boden und das Weiterreichen durch diverse Hände nicht zu viel anhaben kann. Als Format habe ich DIN A5 gewählt – so lassen sich die Karten gut greifen und betrachten. Wenn dann eine Karte für jemanden eine besondere Bedeutung gewinnt, drucke ich sie einfach erneut aus und kann sie mitgeben.
Auch preislich ist diese Alternative deutlich günstiger als fertige Karten. Es braucht natürlich Zeit, Motive zu finden und die Karten herzustellen, aber es macht Spaß und ist wirklich individuell. Besonders praktisch ist es, wenn es ggf. KollegInnen gibt, mit denen man sich austauschen kann, so dass die Sammlung wächst und wechselt.
Wer auf Bilder- bzw. Motivsuche ist, der wird auch bei Online-Bilddatenbanken fündig. So kann man Bilder bspw. istockphoto kaufen – dort gibt es auch jede Woche ein Gratisfoto.

Nicht zuletzt: Was für die Bildimpulse gilt, lässt sich natürlich auch auf Zitatekarten und weitere Methoden übertragen …

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